
Klasse C und CE — der große Schein
Von 7,5 Tonnen bis zum Sattelzug. Inklusive Berufskraftfahrer-Qualifikation und der Weiterbildung, die du alle fünf Jahre brauchst.
- C, C1, CE und C1E — alle Stufen bei uns
- Berufskraftfahrer-Grundqualifikation und Weiterbildung im Haus
- Jürgen Pönisch ist Seminarleiter — keine Fahrt in eine andere Stadt
- Unterstützung beim Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit
- Erinnerung rechtzeitig vor Ablauf der Fünf-Jahres-Frist
C, C1, CE — was die Klassen bedeuten
Beim LKW entscheidet das Gewicht. Alles über 3.500 Kilogramm zulässige Gesamtmasse braucht mehr als die Klasse B — welche Klasse genau, hängt davon ab, wie schwer das Fahrzeug ist und ob ein Anhänger dazukommt.
| Klasse | Ab | Was du fahren darfst |
|---|---|---|
| C1 | 18 Jahre | 3,5 bis 7,5 Tonnen, Anhänger bis 750 kg |
| C1E | 18 Jahre | C1 mit schwererem Anhänger, Kombination bis 12 Tonnen |
| C | 21 Jahre, mit Grundqualifikation ab 18 | Über 3,5 Tonnen ohne Obergrenze, Anhänger bis 750 kg |
| CE | 21 Jahre, mit Grundqualifikation ab 18 | Klasse C mit schwerem Anhänger, Sattelzug |
Voraussetzung für alle vier Klassen ist die Klasse B. Wer noch keinen Autoführerschein hat, macht den zuerst — bei uns geht beides nacheinander in einer Fahrschule.
Ausbildung und Untersuchungen
Vor der Anmeldung stehen zwei Untersuchungen: eine ärztliche Untersuchung, die deine allgemeine Eignung feststellt, und eine Untersuchung des Sehvermögens beim Augenarzt oder Optiker. Beide sind Pflicht, beide sind schnell erledigt — wir sagen dir, wohin du gehen kannst.
In der Theorie geht es um Dinge, die beim Auto keine Rolle spielen: Achslasten und Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Bremsanlagen, das Verhalten schwerer Fahrzeuge in Kurven und beim Bremsen. Praktisch lernst du Rangieren, Kuppeln, die Abfahrtkontrolle und das Fahren im Verkehr mit einem Fahrzeug, das ganz anders reagiert als ein PKW.
Berufskraftfahrer-Qualifikation und Weiterbildung
Wer gewerblich Güter befördert, braucht neben dem Führerschein die Qualifikation nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz. Es gibt zwei Wege dahin: die vollständige Grundqualifikation mit umfangreicher Prüfung oder die beschleunigte Grundqualifikation mit 140 Unterrichtsstunden und einer kürzeren Prüfung.
Danach läuft es über die Weiterbildung: 35 Stunden in fünf Modulen, alle fünf Jahre. Die Module decken Themen wie wirtschaftliches Fahren, Sozialvorschriften, Ladungssicherung, Gesundheit und Notfallmanagement ab. Jürgen Pönisch ist Seminarleiter — die Weiterbildung kannst du bei uns direkt machen, ohne dafür in eine andere Stadt zu fahren.
Förderung über die Agentur für Arbeit
Der LKW-Führerschein ist eine Investition, und in vielen Fällen musst du sie nicht allein tragen. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter fördern die Ausbildung über einen Bildungsgutschein, wenn sie zu einer Anstellung führt. Auch Speditionen und Handwerksbetriebe übernehmen die Kosten häufig, wenn du dich im Gegenzug für eine bestimmte Zeit bindest.
Komm einfach mit deiner Situation vorbei. Wir sagen dir, was die Ausbildung bei uns kostet und wie lange sie dauert — die Zahlen, die auf den Antrag gehören.
Häufige Fragen
Weitere Fragen zum LKW-Führerschein und zum Ablauf beantworten wir auf der Seite mit den häufigen Fragen.
C1 reicht für Fahrzeuge von 3,5 bis 7,5 Tonnen — typisch für Handwerk, Lieferdienste und Wohnmobile. Klasse C gilt über 3,5 Tonnen ohne Obergrenze. CE kommt dazu, wenn du einen Anhänger über 750 Kilogramm ziehen oder einen Sattelzug fahren willst. Wer beruflich fährt, braucht in der Regel C und CE.
Wenn du gewerblich Güter transportierst, ja. Die Grundqualifikation nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz ist dann Pflicht, dazu alle fünf Jahre 35 Stunden Weiterbildung in fünf Modulen. Für reine Privatfahrten — etwa mit einem schweren Wohnmobil — brauchst du sie nicht.
Die Klassen C, C1, CE und C1E sind auf fünf Jahre befristet. Zur Verlängerung brauchst du eine ärztliche Untersuchung, ab 50 Jahren zusätzlich eine Untersuchung des Sehvermögens. Wir erinnern unsere Schüler rechtzeitig daran und helfen bei der Verlängerung.
Grundsätzlich liegt das Mindestalter für Klasse C bei 21 Jahren. Wer die Berufskraftfahrer-Grundqualifikation erwirbt oder eine entsprechende Ausbildung macht, kann bereits mit 18 einsteigen. C1 ist ab 18 ohne Zusatzbedingung möglich.
Häufig ja. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter fördern den LKW-Führerschein über einen Bildungsgutschein, wenn er der Vermittlung in Arbeit dient. Auch Arbeitgeber übernehmen die Kosten oft ganz oder teilweise. Wir stellen dir die Unterlagen zusammen, die du dafür brauchst.